Spoiler 2019

*WERBUNG* weil verlinkung zu einer Tauchschule/Reisebüro

Heute möchte ich mein Tauchjahr etwas spoilern. Alles darf ich noch nicht verraten, weil noch nicht alles schusssicher ist. Here we go:

Ich werde im September eine Tauchsafari leiten ! Einige meiner Tauchschüler hatten mich gefragt, ob ich das nicht mal anbieten wolle. Nach einem kurzen Gespräch mit Ralf Pulst (Inhaber von 7Oceans in HH), wurde dieser Wunsch erfüllt. Ich freue mich jetzt schon riesig, da ich zum einen sehr gerne im roten Meer tauche und zum anderen neue Aufgaben liebe. Ich bin jetzt schon mitten in den Vorbereitungen und kann es kaum erwarten das es losgeht.

Die Tour führt in den Norden des roten Meeres und ist für Anfänger bestens geeignet.

Hier noch der link zu der Reise, es sind noch wenige Plätze frei. https://www.7oceans.de/hamburg/gruppenreise/tauchsafari2019/

So, die zweite Aufgabe wird in Spanien sein, wo und wie das darf ich noch nicht sagen. ABER es wird sicherlich phantastisch werden. Dort werde ich 4 Wochen lang guiden und unterrichten.

*UPDATE*

Ich bin seit eben fest für Spanien, genauer gesagt Menorca, gebucht! Ich bin so gespannt  auf die neuen Aufgaben, die auf mich zukommen!  UND ich sehe eine gute Bekannte wieder, denn Bianca (treue Mitleser kennen sie bereits) leitet dort ab April die Basis „Poseidon“ Hier könnt ihr mehr erfahren! -> https://tauchschule-poseidon-menorca.jimdosite.com/


Zum Jahresende werde ich dann wieder in die USA fliegen. Definitiv wieder Florida und noch einen kurzen Abstecher nach Kalifornien.

So zumindest der Plan. Eventuell ändern sich die Absichten noch mit den USA,  denn ich habe da noch etwas anderes im Auge. Aber da muss ich erstmal etwas drüber nachdenken.

Wird noch editiert, sobald das mit Spanien schusssicher ist!

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Wing vs. ADV vs. Hybrid

Als ich vor vielen Jahren mit dem Tauchen angefangen habe, gab es soweit ich mich erinnern kann im Sporttauchbereich nur ADV Tarierjackets. Im technischen Bereich wurde schon mit Wings getaucht. ADV BCDs galten damals als das Nonplusultra und Wings wurden eher als schnickschnack belächelt. Zu unrecht!

Zuersteinmal zur Begriffserklärung

ADV:

Die am weitesten verbreitete Form des Tarier-Jackets ist die Adjustable Divers Vest (ADV; ‚verstellbare Tauchweste‘). ADV-Jackets verfügen am Rücken über eine stabile, meist aus Kunststoff gefertigte Rückentrage, an der die Flasche mit Hilfe von einem oder mehreren Gurten befestigt wird. Der Großteil der Auftriebsblase befindet sich unter den Armen im Hüftbereich des Tauchers, was einen schon in der Bewegungsfreiheit einschränkt.

Wing:


Wings haben ausschließlich einen Auftriebskörper am Rücken, was die Wasserlage enorm verbessert und erleichtert. An der Oberfläche wird allerdings zum Anfang (also beim Umstieg vom ADV zum Wing), das Gesicht des Tauchers ins Wasser „gedrückt“. Mit etwas Körperspannung ist dieser Nachteil aber schnell ausgeglichen! Aufgrund der großen Luftblase hat man mit dem Wing sehr großen Auftrieb und Bewegungsfreiraum im Armbereich! Man fühlt sich nicht so eingeengt wie beim ADV oder Hybriden.

Hybrid:

Der Zwitter der beiden anderen Bauarten. Die Wasserlage ist ähnlich und wie beim Wing, ohne jedoch auf den Komfort eines ADV Jackets zu verzichten (insbesondere an der Oberfläche). Hybrid Jackets sind meistens etwas größer und schwerer und nicht unbedingt zum reisen geeignet.

Ich habe mit einem ADV meine ersten Erfahrungen gemacht und fand es immer eher suboptimal, da man sich immer reingeengt fühlt. Mein erstes eigenes BCD war dann ein Hybrid. Von der Wasserlage damals ein Meilenstein für mich und unendlich Auftrieb, aber immer noch etwas unbequem. Dann bekam ich von meinem mittlerweile leider ex-Chef ein Wing und ich war hin und weg. Zumindest nach etwas Übung, denn als Tauchlehrer ist man mit den Schülern oft an der Oberfläche und da hat mich das „Gesicht ins Wasser gedrücke“ SEHR genervt. Aber nach etwas Übung, ging das auch. Die Wasserlage ist enorm gut und endlich hatte ich nicht mehr das Gefühl, von meinem Jacket zerdrückt zu werden. Außerdem kann ich am Wing durch diverse D-Ringe auch mein Equipment wesentlich besser Verstauen. Zum Reisen ist es auch sehr klein zusammenfaltbar und relativ leicht.

FAZIT:

Für mich kommt nur noch ein Wing in Frage, da es Komforttechnisch und von der Wasserlage mich vollkommen zufrieden stellt!

Wer noch kein Wing probiert hat, solle es mal versuchen.

Luftverbrauch verbessern!

Gerade Anfänger haben oft Probleme mit ihrem Luftverbrauch und haben oft keine Idee, wie sie diesen verbessern können. Hier ein paar Tipps.

Versuche nicht krampfhaft Deinen Luftverbrauch zu reduzieren!

Auf keinen Fall solltest Du gezielt versuchen weniger zu atmen oder zeitweise die Luft anzuhalten. Das Anhalten der Luft oder weniger zu atmen führt nur dazu, dass Du in der Folge noch mehr Luft verbrauchst.

Bewege Dich beim Tauchen so wenig wie möglich, denn Bewegung kostet Pressluft!

Verbessere Deinen Flossenschlag und nutze die Gleitphase effektiv!

Schlage nur mit den Flossen wenn Du merkst, dass Du fast zum Stillstand kommst – wechsle dabei am besten zwischen verschiedenen Techniken wie dem „Frog Kick“ und dem Flossenschlag aus der Hüfte heraus.

Optimiere deine Bleimenge;je mehr Blei Du mit Dir rumschleppst, desto höher ist Dein Luftverbrauch!

Nimm nur Tauchausrüstung mit, die Du wirklich brauchst! Selbstverständlich wird dabei nicht an der Sicherheit gespart (die Boje kommt natürlich mit!)

Benutze den Inflator nur wenn nötig, ansonsten nutze deine Atmung zur Tarierung!

Verschwende keine Atemluft indem ständig Luft in Dein Tarierjacket füllst und wieder ablässt. Lass die Luft erst „arbeiten“- also sich ausdehnen- bevor du nochmal den Inflator nutzt. Feinjustierung kannst Du am besten mit Deiner Atmung ausüben.

Perfektioniere Deine Tarierung!

Je tiefer Du tauchst, desto höher ist Dein Luftverbrauch, plane Deine Tauchgänge sinnvoll!

Arbeite an Deiner körperlichen Fitness und Ausdauer!

Gesund Leben, „rettet“ Dir viel Luft (Raucher können das sicherlich bestätigen)

Tauche nur in Bedingungen bei denen Du dich wohl fühlst!

Hast Du unter Wasser Stress, geht Dein Luftverbrauch in die Höhe. Sei also Grundsätzlich entspannt und genieße Deine Tauchgänge.

Seekrank…

…wird irgendwann jeder mal. Mich hatte es vor ein paar Jahren mal ganz übel erwischt. Ich war damals mit einem Segelschiff für eine Woche auf der Ostsee unterwegs. Der erste Tag war noch sehr schön, ruhige See und wenig Wind. Das änderte sich leider am zweiten Tag. Zu meinem Leidwesen. Zuerst hatte ich ein paar Gleichgewichtsprobleme, dann wurde mir richtig übel und ich hatte Schweißausbrüche. Danach fütterte ich die Fische. Es war die Hölle. Meine damalige Freundin sagte mir später im Hafen, das ich tatsächlich grün im Gesicht war. Leider gibt es davon kein Foto. Ich hatte danach noch Wochen mit starken Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen und bekomme auch heute noch arge Probleme, wenn die See sehr rau ist. Allerdings muss ich mich nicht mehr übergeben und die Symptome sind sofort weg, wenn ich festen Boden betrete. Zum Glück!

schwere See im Oman

Wie kommt es zur wissenschaftlich genannten Kinetose?

Eigentlich ist das nur ein „Systemfehler“, der den Körper dazu bringt, die unterschiedlichsten Symptome (wie oben beschrieben) zu zeigen. Denn das Gehirn kann die Sinneseindrücke nicht mit dem Gleichgewichtssinn in einklang bringen. Der Körper steht ja relativ fest, aber alles um uns herum bewegt sich. Das ganze wird natürlich noch schlimmer, wenn man sich unter Deck befindet, weil man keinen Bezugspunkt (Horizont) mehr hat.

Wie behandel ich die Kinetose?

Grundsätzlich macht es Sinn sich an Deck und der Mitte des Schiffes aufzuhalten und zusätzlich den Horizont zu fixieren. So kann man es möglicherweise verhindern, Seekrank zu werden. Bei mir hilft das leider nicht. Natürlich ist Alkohol am Tag vorher und während der Fahrt absolut unsinnig. Auch fettiges Essen, sollte man vermeiden. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht indem ich Weißbrot und Schokoriegel während der Fahrt gegessen habe. Der Magen braucht ein wenig was zu tun. Nüchtern geht überhaupt nicht! Es ist auch sehr empfehlenswert, genügend zu trinken! Am besten alles ohne Kohlensäure und eher warm als kalt sollten die Getränke sein. Wenn ich weiß oder vermute, das die Fahrt rau wird, dann nehme ich vorher Medikamente. Es gibt sehr gute, die auch nicht müde machen, denn ich bin ja meistens auf Schiffen unterwegs um tauchen zu gehen und da muss ich hellwach sein. Ich habe sehr sehr gute Erfahrungen gemacht mit Medikamenten, die auf Ingwerbasis hergestellt sind. Es hilft auch etwas, wenn man Kaugummi kaut, so zumindest mein empfinden.

Sobald ich im Wasser bin, sind übrigens alle Symptome weg und zwar sofort!

Anzumerken sei noch, das die Medikamente, die man im Ausland erwerben kann, besser wirken.

Tauchmesser: ja oder nein?

Zuersteinmal stellt sich ja die Frage, wozu überhaupt ein Tauchmesser? Wenn ihr damit Haie abwehren wollt, dann lasst es gleich zuhause. Denn selbst diese 70er Jahre Macheten sind nutzlos. Zumal Haie soooo selten Menschen angreifen. Verhaltet euch vernünftig unter Wasser (bleibt ruhig, füttert um Himmels Willen keine Fische und erst recht keine Haie) und es wird euch nie etwas passieren.

Wozu dann ein Messer? Es ist leider sehr wahrscheinlich, das ihr euch in Angelschnüren, Netzen, Seilen oder anderen Zivilisationsmüll verheddert. Dann ist ein Messer definitiv wichtig. Ein weiteres Einsatzgebiet für Messer hier: https://scubatheworldblog.wordpress.com/2016/07/11/ghost-nets/

Wo befestige ich das Messer am Sinnvollsten?

Ganz klar, dort wo ihr mit beiden Händen ohne Akrobatik rankommt! Also nicht am Bein/Wade. Denn wo verfängt man sich gerne? Richtig am Bein… ich befestige bein Messer am Harness. Entweder im Schulterbereich oder an der Hüfte.

Welches Messer ist empfehlenswert?

Ok, ich persönlich mag keine Spitzen Messer sondern welche die dort Flach sind. Warum? Mit einem spitzen Messer kann man sich hervorragend selbst oder andere verletzen oder aber schlimmstenfalls sein BCD beschädigen. All das sollte man tunlichst vermeiden.

Was auch super ist, sind Kombimesser. Diese haben eine Schneide sowie eine Schere. Auch sehr empfehlenswert!

Messerpflege:

Auch wenn alle neuen Messer aus Edelstahl sind, werden sie irgendwann anfangen zu rosten. Erst ab V4a habt ihr Ruhe oder wenn die Messer aus Titan sind oder eine Titanbeschichtung haben. Grundsätzlich sollte man nach jedem Tauchtag das Messer spülen. Wenn man längere Zeit nicht tauchen sollte, empfiehlt es sich das Messer leicht einzuölen. Ich nutze dazu WD40. Waffenöl funktioniert auch hervorragend!

Dann sollte das Messer auch natürlich scharf gehalten werden. Das geht mit einem Nassschleifstein sehr gut. Oder ihr lasst es schärfen. Ein stumpfes Messer macht jedenfalls kein Sinn.

Fazit:

Messer definitiv JA, nur nicht jedes!

Links: Schere Mitte: ’stumpfes‘ Messer mit Linecutter und Flaschenöffner 😉 rechts: die besagte ‚Machete‘, sehr spitz und nicht meine erste Wahl

(Gast)freundschaft

Heute war wahrscheinlich mein letzter Tauchtag. Ich bin nochmal nach Miami gefahren und war mit meinen Buddys Lobster und Lionfish fangen. Wir waren als mittlerweile gut eingespieltes Team sehr erfolgreich!

Die Bootscrew war auch hervorragend und wie immer sehr nett. Diesesmal waren wir mit den Loggerheads draussen. Insgesamt wieder 2 tolle Tauchgänge mit viel Fisch und etlichen Haien sowie einer grossen Schildkröte. Nach dem Tauchen hatten wir noch ein fantastisches Mittagessen und liessen die Tauchgänge Revue passieren.

Dann hiess es leider Abschied nehmen. Nach ein paar umarmungen ,wurde ich noch gebeten kurz zur Füllstation zu kommen. Dort wurde mir dann folgendes überreicht:

WOW! Damit hatte ich nicht gerechnet. Meine Buddys hatten mich die letzten Tage so ganz nebenbei und unauffällig ausgehorcht , was denn mein Lieblingstier sei…

VIELEN DANK! WIR SEHEN UNS NÄCHSTES JAHR

Thanks guys, you are awesome! See you next year!

Gastfreundschaft

Amerikanische Gastfreundschaft

Ich bin wirklich mehr als positiv überrascht, wie herzlich mich die Menschen hier aufnehmen!

Ob es nun Taucher waren oder Nachbarn. Wenn ich Hilfe brauchte, sie waren sofort zur Stelle. Ganz großes Kino.

Ich hatte hier einige Dinge in und für das von mir bewohnte Condo zu erledigen und an einem Punkt kam ich einfach nicht weiter. Es war ein Behördengang zu erledigen und ich wusste nicht wirklich was genau die von mir wollten. Also schnell zum Nachbarn und nach kurzem und lustigem Smalltalk an der Tür wurde ich herein gebeten. Dort nahm man sich das Problem gleich an und sagte mir was ich zu tun hätte. Cool dachte ich mir. Mein wohl kurzes zögern und innerliches hin- und herübersetze hat das wirklich niedliche ältere Ehepaar dazu veranlasst mich einfach zu begleiten und das zu regeln. Sehr sehr nett! Auf dem hinweg stellte sich raus, das der Mann mit 12 Jahren (jetzt war er mitte 70) aus Deutschland, genauer gesagt aus München, ausgewandert war. Nun kam eine sehr lustige Konversation zu stande. Er redete fortan nur noch englisch-bayrisch und seine Frau konnte uns überhaupt nicht folgen. Ich habe der Höflichkeit halber immer auf englisch geantwortet aber das hat ihn nicht davon abgehalten weiter englisch-bayrisch zu reden. Super lustig und ich musste ab und zu lachen weil seine Frau die ganze Zeit nur mit dem Kopf geschüttelt hat und dabei grinste…

Pat, Norbert und ich

Fireants!

Kaum ist man mal nicht im Wasser, schon schwebt man in Lebensgefahr!

Ok ich übertreibe etwas. Gestern war ich -nachdem ich am Strand ein paar Stunden spazieren war- noch im Spa meiner Community. Plötzlich ein stechender, brennender Schmerz im Arm. Eine einzige (!) Fireant hatte sich dazu entschlossen mich zu beissen. Nach einem langen Kampf mit ihr,den ich offensichtlich gewonnen habe, muss ich sagen das die Biester sich zu wehren wissen. Die Bissstelle ist winzig, der Schmerz ordentlich und es brennt wirklich wie Feuer.

Die Nacht über konnte ich nicht wirklich gut schlafen und das Gift scheint sich auszubreiten. Ätzend!

Naja also werde ich heute den Arm mit Hitze behandeln und schauen was passiert. Hört ihr nichts mehr von mir, dann naja… SCHERZ! So schlimm wird es nicht kommen.

Ich möchte es echt nicht mit einer ganzen Fireants Familie aufnehmen!

Wiki sagt übrigens:
Diese Ameisen hinterlassen an ihren Bissstellen in der menschlichen Haut kleine Eiterpusteln und beim Einstich einen brennenden Schmerz. Das starke Gift der Feuerameisen kann allergische Reaktionen auslösen. Es besteht die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks.

Schön!

BLOGS DES JAHRES

Eigentlich wollte ich das schon letztes Jahr machen, aber irgendwie bin ich drüber hinweg gekommen. Da ich keine Plätze vergebe, ist jeder als Nummer eins anzusehen.

Here we go!

https://goeldiontour.com/

Ich mag einfach seine Art zu schreiben. Direkt, ehrlich, offen. Vielleicht werde ich Dich ja mal irgendwann kennen lernen, das wäre echt schön! P.S.: ich verstehe nicht, warum du nicht wesentlich mehr follower hast!?

https://lederundmehr.wordpress.com/

Ich bin ja auch Handwerker und finde seine Arbeiten einfach brilliant! Es steckt sehr viel Liebe in deinen Arbeiten!

https://untertauchen.wordpress.com/

Es ist schön zu sehen, wie gut es dir mittlerweile geht! Ich hoffe du schreibst trotzdem weiter! Ich schulde dir noch einen Tauchgang in Hemmoor

https://finnland-2018.blog/

Sehr cooler Blog, den ich erst vor kurzer Zeit gefunden habe. Der Name ist Programm.

Wrack tauchen „Castor“

Ein weiterer Tauchgang ging zur Castor.
Die M / V Castor wurde 1970 in der Bodewes-Werft in Martenshoek, Niederlande, gebaut. Der ursprüngliche Name dieses Schiffes war M / V Dorothee Bos und wurde von den Niederländern als Frachttransporter entworfen, mit dem Bauhölzer transportiert wurden. 1988 begaben sich der Kapitän und die Crew unter einem neuen Namen M / V Mer Star von Spanien nach Mobile, Alabama, und arbeitete in den karibischen Gewässern zwölf Jahre lang mit mehreren verschiedenen Namen. Mit dem letzten Namen als M / V Castor wurde es am 14. Dezember 2001 versenkt, da mit dem Frachter Drogen geschmuggelt wurden. Die US Coastguard hat in diesem Falle das Schiff konfisziert und sich später dazu entschlossen, dieses als künstliches Riff zu versenken. Es ist 78 Meter lang, 12 Meter breit und 15 Meter hoch. Aus Sicherheitsgründen wurden alle Luken und Türen entfernt, um das Eindringen zu erleichtern. Das Hauptdeck liegt 27 Meter tief, die maximale Tiefe ist 33 Meter. Die Strömung kann bei diesem Wrack ziemlich stark werden.

Es sollten nur erfahrene Taucher mit entsprechender Ausbildung dort tauchen gehen. Boje ist natürlich Pflicht genauso wie ein Signalmittel oder Transponder.

Die Sicht ist da0nk der Strömung sehr gut. Am besten man nutzt einen Scooter um das ganze Schiff sehen zu können und um Luft zu sparen.

Insgesamt ein schöner küstennaher Tauchgang. Das Wrack ist gut bewachsen und es gibt auch ordentlich Fisch zu sehen. Natürlich sind auch riesige Grouper vor Ort! Das beste daran ist, man hat das Wrack immer für sich alleine, also maximal 6 Taucher.

https://youtu.be/cHZMh-ympuI

Ein kurzes Video von gestern.